1. Die Gemeinde Auengrund ist der Träger des Kindergartens.

2. Die Mitarbeiter sind in der Ausführung ihres Dienstauftrages dem Träger verpflichtet.

3. Die Aufnahme des Kindes erfolgt durch eine rechtsverbindliche Anmeldung des Kindes in der Gemeinde Auengrund .Abmeldungen sind nur zum Schluss eines Kalendermonats möglich. Sie sind einen Monat vorher der Leiterin des Kindergartens schriftlich mitzuteilen.

4. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 06:00 bis 17:00 Uhr. Am Freitag öffnet der Kindergarten um 06:00 Uhr und schließt um 16:00 Uhr.

5. In der Bringe –und Abholzeit ist auf eine korrekte Parkordnung entsprechend der Straßenverkehrsordnung zu achten. Der Gehweg ist keine Parkfläche, und kann bei Zuwiderhandlung mit einem Bußgeld bestraft werden.

6. Die Haustür bleibt aus Sicherheitsgründen immer geschlossen. Beim Kommen und Verlassen der Einrichtung darauf achten. Wenn sich die Kinder in der Nachmittagszeit im Garten aufhalten ist der Eingang zum Garten zu nutzen. Die Riegel der Gartentore müssen immer geschlossen werden.

7. Ein Ersatzschlüssel für die Haustür hängt in einem Schlüsselkasten rechts neben der Haustür, dieser darf nur im Gefahrenfall benutzt werden.

8. Die Kellertür bleibt verschlossen, der Schlüssel hängt immer an der Schlüsselleiste in der Garderobe „Hasen“. Bei Kellergang stets hinter sich die Tür verschließen.

9. Die Haustür im Krippenbereich bleibt von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr verschlossen.

10. Die Eltern bestimmen die Bringzeit ihrer Kinder selbst. Wir empfehlen eine Bringzeit bis spätesten 09:00 Uhr.

11. Im Kindergarten wird Mittagessen angeboten. Frühstück und Vesper bringen die Kinder in einer Brottasche von Zuhause mit.
Süßigkeiten, Riegel, Säfte…gehören nicht in die Brottasche und werden wieder mit Nachhause geschickt.

12. Für die Geburtstagsfeier der Kinder im Kindergarten, bringen die Eltern eine Tüte Gebäck und eine Tüte weiche Bonbons mit. Dies ist ausreichend, ein Zuviel wird wieder mit Nachhause geschickt.

13. Abmeldungen von der Teilnahme am Mittagessen sind spätestens bis 09:00 Uhr möglich. Erfolgt dieses nicht, wird die Verpflegung auch bei Nichtteilnahme durch den Essenanbieter in Rechnung gestellt.

14. Mittagsruhe ist von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr. In diesem Zeitraum können die Kinder nur in Ausnahmefällen und Absprache abgeholt werden.

15. Die Betreuungszeit der Kinder ist in drei verschiedenen Betreuungsstufen geregelt:
Bis 5 Stunden, 5 bis 8 Stunden, 8 bis 11 Stunden. Die Platzgebühren variieren dementsprechend. Die Stundenbedarfe werden ständig auf ihre Einhaltung überprüft. Bei Nichteinhaltung wird durch den Träger des Kindergartens eine höhere Platzgebühr in Rechnung gestellt. Der Zeitgrenze für die bis zu 5 Stundenbuchungen ist am Vormittag bis 12:00 Uhr und am Nachmittag ab 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

16. In unserem Kindergarten werden Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt betreut. Die Betreuung erfolgt in altersgemischten Gruppen. Im Krippenbereich gibt es drei Gruppen im Alter von einem bis drei Jahren. Im Elementarbereich werden Kinder von drei Jahren bis Schuleintritt in drei Gruppen betreut.

17. Die Kinder sind über den Gemeindeunfallverband Thüringen versichert. Der Versicherungsschutz gilt für den gesamten Tagesablauf der Kindergarteneinrichtung. D.h. er erfasst sowohl das Grundstück mit Gebäude als auch die Bewegung im Freien. Darüber hinaus ist der direkte Weg zwischen Wohnung und Kindergarten vom Versicherungsschutz erfasst.

18. Die Aufsichtspflicht des Kindergartenpersonals für das Kind beginnt mit der persönlichen Begrüßung des Kindes durch die zuständige pädagogische Fachkraft. Das heißt, dass bloße Bringen des Kindes zum Eingangsbereich erfüllt nicht die Anforderungen an den wirksamen Übergang der Aufsichtspflicht. Die Aufsichtspflicht endet mit der persönlichen Verabschiedung des Kindes durch die zuständige pädagogische Fachkraft. Die Erzieherinnen begrüßen und verabschieden die Kinder per Handschlag und mit den Worten „Guten Morgen“, „Auf Wiedersehen“. Den Eltern gegenüber verhält sich das Personal stets wertschätzend und freundlich.

19. Bei Festen und Feiern im, oder außerhalb des Kindergartens sind die pädagogischen Fachkräfte nur aus organisatorischen Gründen anwesend. Die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern des Kindes. Für den Oma- und Opatag im Kindergarten sorgen die Erziehungssorgeberechtigten für eine Erweiterung der Abholberechtigung.

20. Bei allen geplanten Veranstaltungen mit den Kindern, die nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder privaten Pkws erreicht werden, muss grundsätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungssorgeberechtigten über die Teilnahme ihres Kindes erfolgen. Die Mitarbeiter sind verpflichtet bei solchen Veranstaltungen auf sorgfältige Organisation, angemessene Elterninformation und Gewährleistung der Aufsicht besonders zu achten. Dieses gilt auch bei Wanderungen mit den Kindern in nächstgelegene Ortschaften.

21. Die Leiterin informiert den Träger des Kindergartens rechtzeitig über geplante Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Kindergartens. Ortsübergreifende Veranstaltungen bedürfen der Zustimmung des Trägers.
22. Die Kinder sind von den Erziehungssorgeberechtigten oder einem Beauftragten aus dem Kindergarten abzuholen. Die Beauftragten sind der Einrichtung schriftlich mitzuteilen. Das Kind darf nur nach vorheriger schriftlicher übereinstimmender Genehmigung durch die Erziehungsberechtigten alleine Nachhause gehen. Das Kindergartenpersonal ist ermächtigt, im Einzelfall über das Verlassen der Einrichtung durch das Kind trotz schriftlicher Genehmigung durch den Erziehungssorgeberechtigten zu entscheiden. Ausgeschlossen ist das alleinige Verlassen der Einrichtung durch das Kind bei:
a. Extrem schlechten Witterungsverhältnissen
b. Erkrankung bzw. Verletzung des Kindes
c. Baumaßnahmen auf oder in unmittelbarer Umgebung zum direkten Weg zwischen Kindergarten und Wohnung
d. Eigenständiges verantwortliches Handeln des Kindes ist nicht gegeben.

23. Die Entscheidung obliegt in diesem Fall der Leitung des Kindergartens.

24. Mit erstmaliger Aufnahme und nach einer jeden Infektionskrankheit des Kindes ist ein ärztliches Unbedenklichkeitszeugnis vorzulegen. Ansteckende Krankheiten des Kindes oder Familienmitgliedern sind meldepflichtig und dem Fachpersonal mitzuteilen.

25. Verschreibungspflichtige Medikamente werden im Kindergarten nicht verabreicht. Nur in Ausnahmefällen, wie z.B. chronische Erkrankungen oder Anfallsleiden ist dies nach Absprache mit dem Träger und der Leitung des Kindergartens sowie einer schriftlichen Anweisung des Arztes und der schriftlichen übereinstimmenden Einwilligung der Erziehungssorgeberechtigten möglich.

26. Bei nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten erfolgt zwischen dem Kindergarten und den Erziehungssorgeberechtigten eine übereinstimmende privatrechtliche Vereinbarung in Form eines Formulars „Medikamentengabe“. Diese privatrechtliche Vereinbarung ist Voraussetzung und bindend für Eltern und Erzieher.

27. Reißzwecken und Pinnnadeln dürfen nicht verwendet werden.

28. Bei Unfällen sowie im Notfall werden die Eltern sofort benachrichtigt. Bei kleineren Verletzungen entscheidet das Fachpersonal, ob zur Abklärung ein Arzt aufgesucht wird. Der Versicherungsschutz des Unfallversicherungsträgers für das verletzte Kind und die begleitenden Erzieherinnen gilt unabhängig vom gewählten Transportmittel.

29. Grundsätzlich wird bei schweren Verletzungen sofort ein Notruf unter 112 abgesetzt.

30. Im Verbandbuch werden alle Unfälle, der Kinder und Beschäftigten eingetragen. Unfallmeldungen der Kinder an den Unfallversicherungsträger obliegen der Leiterin. Das Verbandbuch für die Beschäftigten wird in der Gemeindeverwaltung geführt. Unfallmeldungen der Beschäftigten ebenfalls.

31. Freiflächen und Spielplätze sind vor jeder Benutzung augenscheinlich auf Unfallgefahren zu überprüfen. Verantwortlich dafür sind alle Erzieher, Praktikanten und auch technische Kräfte.

32. Schadhafte Spielgeräte und Spielsachen werden sofort für Kinder unzugänglich gemacht.
33. Die Erzieher sind verpflichtet während dem Aufenthalt im Spielgarten an den Spielgeräten zu stehen und somit bei Gefahr Hilfestellung zu leisten. Sind mehrere Gruppen im Spielgarten wird dieses durch Absprache zwischen den Erziehern / Praktikanten geregelt.

34. Bei ungünstigen Witterungslagen sind die Spielgeräte vor Benutzung durch die Kinder auf Rutschfestigkeit zu überprüfen. Jede Erzieherin führt dementsprechend eine Gefährdungsbeurteilung durch.

35. Jede Erzieherin, Praktikantin, technische Kraft überprüft die Verschlusssicherheit des Spielgartens vor dessen Benutzung.

36. Jede Gruppenleiterin / Zweitkraft ist verpflichtet, die Kinder über die Regeln im Spielgarten zu unterweisen.

37. Für mitgebrachte Gegenstände, wie Fahrräder, Roller, Spielzeug, Schmuck… und Hilfsmittel, übernimmt der Träger keine Haftung.

38. Kordeln und Schnüre in Kleidungsstücken sind untersagt. Schmuck, jeglicher Art ist nicht erlaubt.

39. Die Mitarbeiter haben einen guten Kontakt zu den Eltern. Eltern und Erzieher gehen eine Erziehungspartnerschaft ein.

40. Während der Betreuungszeit sind Gespräche mit den Eltern / Erziehungssorgeberechtigten auf ein Mindestmaß zu beschränken. Intensive Gespräche mit den Eltern / Erziehungssorgeberechtigten sollten hauptsächlich in der Verfügungszeit vereinbart werden. Tür –und Angelgespräche, die die Verhaltensoriginalität von Kindern und Eltern betreffen, sind untersagt. Bei Bedarf werden diese Gespräche nur in geschlossenen Räumen geführt.

41. Sprechzeiten der Leiterin und des Fachpersonal werden nach Absprache mit den Eltern festgelegt.

42. Wir sind ein Vorbild für die Kinder und achten auf Ordnung, Sauberkeit, Ruhe und Höflichkeit. Wir weisen alle Besucher auf diese Verpflichtung hin.

43. Die Eltern sind für die Garderobenfächer ihrer Kinder verantwortlich. Die Hauschuhe werden beim Abholen immer auf das Schuhfach gestellt.

44. Rauchen, Alkohol und offenes Feuer sind im Kindergarten verboten.

45. Das gesamte Personal des Kindergartens sowie Schüler und Praktikanten haben über alle im Dienst bekannt gewordenen Angelegenheiten eine Schweigepflicht zu wahren. Dieses gilt auch über die Beendigung des Dienstverhältnisses hinaus.
46. Das Telefon muss jederzeit zugänglich sein. Nach Gesprächen wird das Telefon wieder auf die Basisstation im Büro gestellt. Generell ist darauf zu achten, dass das Telefon gehört wird und jederzeit ein Anruf entgegengenommen werden kann. Jeder Mitarbeiter achtet bei Entgegennehmen eines Gespräches auf einen höflichen Umgangston. Er meldet sich: „Kindergarten Crock, guten Tag, Frau…am Apparat“.

47. Die Mitarbeiter sind für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit im Kindergarten und auf dem Spielplatz mit verantwortlich. Das Eigentum sowie die Einrichtung sind pfleglich zu behandeln.

48. Jede Gruppenleiterin ist verpflichtet, den Gruppenraum, Waschraum, Garderobe, sowie alle zugänglichen Räume jeden Tag auf Sicherheit und Hygiene zu prüfen. Mängel werden unverzüglich der Leiterin in mündlicher und schriftlicher Form mitgeteilt.

49. Sparsamer Umgang mit Strom, Wasser und Heizung.

50. Die Gruppenräume dürfen nicht mit Straßenschuhen betreten werden.

51. Beim Lüften der Räume wird die Heizung zurück gedreht. Nach Schließung der Gruppe wird die Heizung über Nacht auf 2 gedrosselt.

52. Nach Schließung der Gruppe werden die Stühle hochgestellt.

53. Nach Schließung der Gruppe werden die Tischeimer gesäubert und die Lappen zum trocknen aufgelegt.

54. Die Obstkörbe werden täglich kontrolliert und verdorbenes Obst entsorgt.

55. Der Müll wird getrennt, nach Müll, Papier, gelber Sack.

56. Alle Regelungen in der Reinigungs- und Hygieneordnung müssen befolgt werden. Teilnahme an den jährlichen Belehrungen durch die Leiterin ist Pflicht.